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Was ist MiFID?

MiFID steht für „Markets in Financial Instruments Directive“ (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente bzw. Finanzmarktrichtlinie - Richtlinie 2004/39/EG) . Sie ersetzt die aus dem Jahr 1993 stammende Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (Investment Services Directive (ISD) und soll Unzulänglichkeiten dieser beheben. MiFID wurde einstimmig von den Mitgliedstaaten und von einer großen Mehrheit im Europäischen Parlament angenommen und trat am 1. November 2007 in Kraft. In Deutschland wurde die MiFID und die Durchführungsrichtlinie 2006/73/EG durch das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz vom 16. Juli 2007 in deutsches Recht umgesetzt, das wesentliche Vorschriften insbesondere des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) und des Börsengesetzes (BörsG) geändert hat. Daneben ist die Verordnung (EG) Nr.1287/2006 der Kommission vom 10. August 2006 zur Durchführung der Richtlinie 2004/39/EG unmittelbar anwendbar. Die MiFID ist ein Eckpfeiler der EU-weiten Regulierung der Finanzmärkte und verfolgt vor allem zwei Ziele: Verbesserung des Anlegerschutzes sowie eine Stärkung der Effizienz, Transparenz und Integrität des Kapitalmarktes zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte. MiFID hat zu mehr Wettbewerb, besseren und preisgünstigeren Dienstleistungen und zu einem tieferen und liquideren Markt geführt.

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Order Execution Policy Germany June 2016

Order Execution Policy London branch May 2016